Version 1.6 | Datum 06/10/2009
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Christian Rall an einer ARRI D- 20
(Foto: Christian Rall, 2004)

 

Artikel und Vorträge des Wintersemesters 2005/2006

Die Vorträge finden jeweils von 16.00-17.30 Uhr in Raum 148 statt (Ausnahmen werden besonders vermerkt). Die Aufzeichnungen der Vorträge können mit dem QuickTime-Player (ab Version 6) von Apple angeschaut werden.

19.10.2005, 16:00-17:30 Uhr (Vortrag)
Machinima - von der Subkultur zum neuen Medium?
von Friedrich Kirschner, Hochschule der Medien

23.11.2005, 16:00-17:30 Uhr (Vortrag)
Internet-Praxis: hochwertige CMS- und XHTML-Entwicklung
Referent, Helmut Moritz, informedia, Stuttgart

14.12.2005, 16:00-17:30 Uhr (Vortrag)
Arris neue D20-Kamera - die digitale Vision in der Hand des Kinematographen?
Referent: Prof. Rolf Coulanges, Hochschule der Medien Stuttgart

Dieses Semester stand für ein Projekt der Studioproduktion Film eine Arri D20 Filmkamera zur Verfügung. Im Anschluss an das Projekt gab es einen Erfahrungsaustausch zwischen HdM-Vertretern sowie den Arri-Entwicklern und der Geschäftsleitung. Von der Produktion und dem anschließenden Erfahrungsaustausch wird berichtet.

21.12.2005, 16:00-17:30 Uhr (Vortrag)
Implementierung eines Low-Cost-Optischen-Tracking-Systems fuer VR/AR- Anwendungen
Referent: Michael Mehling, Hochschule der Medien Stuttgart

Fuer Virtual Reality (VR)- und Augmented Reality (AR)-Anwendungen ist es meist notwendig Position und Orientierung von Gegenstaenden im dreidimensionalen Raum zu erfassen, um 3D-Interaktion in einer Viruellen (VR) oder unterstuetzen (AR) Umgebung zu ermoeglichen. Interaktion im dreidimensionalen Raum erleichtert das "Eintauchen" in eine virtuelle Umgebung; 3D- Interaktionsgeraete koennen vom User frei im Raum bewegt werden und werden von einem sog. Tracking System registriert. Hierfuer sind unterschiedliche Methoden bekannt. Gebraeuchliche Systeme verwenden magnetische Sensoren oder Ultraschallsensoren in verschiedenen Varianten, sowie mechanische Hilfsmittel. Nachteil dieser Systeme sind Ungenauigkeit oder Einschraenkung der Bewegungsfreiheit durch eine physische Verbindung vom Interaktionsgeraet zu einer festen Station. Optische Trackingsysteme haben gegenueber anderen Technologien folgende Vorteile: kabelfreie Interaktionsgeraete, grosses Interaktionsvolumen, relativ gute Genauigkeit. Stabil funktionierende optische Trackingsysteme gibt es momentan ausschliesslich von kommerziellen Anbietern. Die Preise fuer solche Systeme sind sehr hoch, da die Entwicklung aufwendig ist und auch spezielle Hardware eingesetzt wird. Beispiele hierfuer sind die Systeme von A.R.T. oder Vicon. Durch die enorme Entwicklung in der Hardware von Computersystemen und -Komponenten im Consumer-Bereich in den letzten Jahren (v.a. der Zunahme der Rechenleistung und der Entwicklung schneller Busse), duerfte es mittlerweile moeglich sein, ein optisches Trackingsystem auf Basis von Consumer-Hardware zu implementieren. Ein solches System waere im Vergleich zu kommerziellen Loesungen extrem kostenguenstig. Optische Trackingsysteme waeren nicht mehr nur fuer wenige Spezialisierte aus dem Bereich Industrie oder Forschung zugaenglich, sondern koennten zu einer Technologie mit breiter Anwendung werden.

20.01.2006 (Artikel)
Die Entwicklung elektronischer Musikinstrumente von 1872 bis heute – Ein Überblick
Volker Effinger, Hochschule der Medien Stuttgart